Besenreißer Therapie mit Laser – Effektive Behandlung feiner Äderchen
Besenreißer sind feine, rötlich-bläuliche Gefäßerweiterungen (Teleangiektasien), die häufig an den Beinen auftreten. Viele Betroffene empfinden diese oberflächlichen Äderchen – umgangssprachlich auch „Mini-Krampfadern“ genannt – als kosmetisch störend. Die moderne Lasertherapie bietet eine gezielte, schonende und effektive Möglichkeit, Besenreißer präzise zu entfernen und das Hautbild sichtbar zu verbessern.
Besenreißer entstehen durch erweiterte kleinste Venen in der oberen Hautschicht (Dermis). Ursachen können genetische Veranlagung, hormonelle Einflüsse, langes Stehen oder eine Bindegewebsschwäche sein. Medizinisch handelt es sich meist um ein ästhetisches Problem, dennoch sollte vor jeder Behandlung eine fachärztliche Untersuchung erfolgen, um behandlungsbedürftige Venenerkrankungen auszuschließen.
Wie funktioniert die Lasertherapie gegen Besenreißer?
Bei der Besenreißer-Behandlung mit Gefäßlaser wird gezielt Lichtenergie in die erweiterten Blutgefäße geleitet. Das Hämoglobin im Blut absorbiert die Energie, wodurch das Gefäß kontrolliert erhitzt und verschlossen (Koagulation) wird. Das umliegende Gewebe bleibt dabei weitgehend geschont. Der Körper baut das behandelte Gefäß in den folgenden Wochen ab.
Die Lasertherapie gilt als präzise, risikoarm und gut verträglich. In der Regel sind mehrere Sitzungen erforderlich, abhängig von Ausprägung und Hauttyp.